Kenitra setzt beim Schutz der Küste von Mehdia auf die Bewohner
Eine Veranstaltung am 17. Oktober brachte Forschung, Institutionen und Zivilgesellschaft zu Belastungen der Küste zusammen.

Der Schutz der Küste von Mehdia stand im Mittelpunkt eines Treffens am 17. Oktober 2026 in Kenitra. Veranstalter war die marokkanische Vereinigung für grüne Wirtschaft, Umwelt und Klimagerechtigkeit. Hespress berichtete am 18. Oktober über das Projekt, das Bewohner und Zivilgesellschaft stärker beteiligen will.
Diskutiert wurden Abfälle, Verschmutzung, städtische Ausdehnung und Klimabelastungen der Küstenräume. Wissenschaftliche Beiträge behandelten außerdem die blaue Wirtschaft, Feuchtgebiete sowie die Meeres- und Küstenbiodiversität der Region Rabat-Salé-Kenitra.
Das Projekt will Beobachtungen der Bewohner mit wissenschaftlicher Forschung verbinden. Laut Bericht sollen lokale Erfahrungsberichte und die Beobachtung vor Ort helfen, Veränderungen an der Küste zu dokumentieren und Handlungsschwerpunkte festzulegen.
Das Treffen gehört zu einem angekündigten Programm vom 1. Oktober bis zum 30. Dezember 2026. Geplant sind eine Kampagne für einen plastikfreien Strand von Mehdia und ein lokaler Leitfaden zum Küstenschutz. Der Zeitplan beschreibt Vorhaben und keine Bilanz bereits abgeschlossener Reinigungsarbeiten.