UNESCO zeichnet Project Soar in Marokko für Mädchenbildung aus
Der Preis 2026 wurde am 9. Oktober in Paris verliehen und würdigt eine Initiative zum Verbleib von Mädchen in der Schule.

Das marokkanische Programm Project Soar in a Bag erhielt den UNESCO-Preis 2026 für die Bildung von Mädchen und Frauen. Die Verleihung fand am 9. Oktober in Paris gemeinsam mit CARE Perus Projekt Girls with Opportunities statt. Die amtliche UNESCO-Mitteilung bestätigt den Bericht von Hespress Français.
Die marokkanische Initiative begleitet benachteiligte Mädchen im Jugendalter, um Selbstvertrauen, Verständnis ihrer Rechte und Zukunftsplanung zu stärken. Laut den beiden geprüften Quellen verbindet sie diese Unterstützung mit der Mobilisierung des sozialen Umfelds, um Hindernisse für den Schulbesuch abzubauen.
Jede ausgezeichnete Organisation erhält 50.000 US-Dollar zur Fortsetzung ihrer Arbeit. Das ist ein Preis für die Organisation, keine angekündigte individuelle Förderung für jede Teilnehmerin. Die Auszeichnung ist auch kein landesweiter Maßstab für schulischen Erfolg in Marokko.
Die Bedeutung des Modells liegt in der Verbindung von Mädchenförderung und sozialem Umfeld. Ein Preis schafft Sichtbarkeit; die Bewertung verlangt anschließend, Bildungswege, Unterstützungsdauer und Bedingungen der Fortführung zu verfolgen. Institutionelle Anerkennung und Bewertung der Ergebnisse bleiben unterschiedliche Aufgaben.