In El Jadida das Handwerk hinter Villes flottantes betrachten
Die angekündigte Ausstellung im Institut français regt dazu an, über die Sichtbarkeit handwerklicher Arbeit in digitaler Kunst nachzudenken.

Das Institut français in El Jadida kündigt Villes flottantes vom 5. bis 28. November bei freiem Eintritt an. Die Eröffnung ist für Donnerstag um 18.30 Uhr vorgesehen. Das am 5. November eingesehene Programm ist eine Ankündigung, kein Bericht über einen Besuch.
Der marokkanische Teil verbindet gestickte Wandarbeiten mit einer Untersuchung von Symbolen. Der Veranstalter nennt Iminouzerg, Timendotes und Brodeuse Voyageuse. Die offizielle Vorstellung der Station Essaouira nennt die Künstlerinnen Elsa Mroziewicz und Cécile Palusinski und beschreibt den Einsatz erweiterter Realität.
Diese Begegnung von Textil und digitalen Medien lenkt den Blick auf die Herstellung. Eine Animation kann Besucher anziehen; allein erklärt sie nicht, wer die Motive ausgewählt, die Stiche ausgeführt oder künstlerische Entscheidungen mitgetragen hat. Die Nennung der Beteiligten bietet Ansatzpunkte für solche Fragen.
Unser Vorschlag lautet deshalb, das Material vor dem Aktivieren des Bildes genau zu betrachten. Vermittlung sollte auch daran gemessen werden, was sie über gemeinschaftliche Arbeit verständlich macht. Die eingesehenen Seiten beschreiben die Absicht des Projekts, erlauben aber keine Bewertung der tatsächlichen Besuchererfahrung.
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